Diese Seite enthält 1 -13        von -13- Aphorismen
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Zensoren sind Schneidermeister, die verunstalten.
(Jean Luc Godard)
(Christoph Martin Wieland)
Zensoren behalten die besten Stellen für sich.
(Ava Gardner)
Was wäre die Pornografie ohne die Zensur?
(Roger Vadim)
Ein Zensor ist ein Mann, der für seine schmutzigen Gedanken bezahlt wird.
(Georges Trevelyan)
Die gefährlichste Zensur ist die Schere im eigenen Kopf.
(Curzio Malaparte)
Der Mensch: ein durch die Zensur gerutschter Affe.
(Gabriel Laub)
Jäten ist Zensur an der Natur.
(Oskar Kokoschka)
Ein Zensor ist ein Mensch gewordener Bleistift oder ein Bleistift gewordener Mensch.
(Johann Nepomuk Nestroy)
Zensur hat auch eine gute Seite: Zahllosen Büchern hat sie wenigstens einen Leser beschert.
(Kateb Yacine)
Zensur ist die ungewollte Unterstreichung durch gewollte Streichung.
(Martin Sperr)
Welch müßige Beschäftigung ist doch unsere ganze zensurabhängige Literatur!
(Leo N.Tolstoi)
Die Zensur ist die jüngere von zwei Schwestern, die ältere heißt Inquisition.
(Johann Nepomuk Nestroy)
Und wissen wir nicht aus der Erfahrung, daß in Ländern, wo eine so willkürliche Zensur herrscht, gerade die vortrefflichsten Bücher die ersten sind, die in den Index prohibitorum gesetzt werden?

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