Diese Seite enthält 1 -15        von -15- Aphorismen
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Die Literatur verdirbt sich nur in dem Maße, als die Menschen verdorbener werden.
(Antoine Comte de Rivarol)
(Johann Wolfgang von Goethe, Maximen und Reflexionen)
Schreiben: Ein Schrei gegen das Verderben! - das ist es genau. Nicht ein Protest - ein Schrei.
(Katherine Mansfield)
Freiheit verdirbt auch ein gutes Weib.
(Russisches Sprichwort)
Ein faules Ei verdirbt den ganzen Brei.
(Deutsches Sprichwort)
Der Ruin des Nächsten gefällt Freund und Feind.
(Francois de La Rochefoucauld)
Im Menschenleben erhält sich nichts ganz außer dem Verderben.
(Sophokles)
Wein richtet die Schönheit zugrunde, durch Wein wird die Blüte des Lebens verdorben.
(Properz)
Verderben, gehe deinen Gang.
(Friedrich Schiller)
Mancher verdirbt, eh er stirbt.
(Deutsches Sprichwort)
Ein Körnchen Rattendreck verdirbt einen ganzen Kessel Reis.
(Chinesisches Sprichwort)
Doch manchen stürzte schon die Hoffnung auf Gewinn in sein Verderben.
(Sophokles)
Der Mittelpunkt alles Menschenverderbens ist Verhärtung des Herzens.
(Johann Heinrich Pestalozzi)
In den großen Städten fängt das Verderben mit dem Leben an und in den kleinen fängt es mit der Vernunft an.
(Jean-Jaques Rousseau)
Der Göttliche lächelt; er siehet mit Freuden durch tiefes Verderben ein menschliches Herz.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Man verdirbt das unschuldige Kind mit freien Reden, und eine zarte Liebe verführt die galante Frau: beides durch den Reiz des Ungewohnten.

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