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Die jetzigen Menschen sind zum Tadeln geboren. Vom ganzen Archilles sehen sie nur die Ferse.
(Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues)
(Maria von Ebner-Eschenbach)
Die Menschen sind zu Tadeln aufgelegt, weil sie sich durch dieses indirekt selbst loben.
(Arthur Schopenhauer)
Tadeln ist leicht, deshalb tun es so viele. Mit Verstand loben ist schwer.
(Anselm von Feuerbach)
Ich preise laut, ich tadle leise.
(Russisches Sprichwort)
Wer sich selbst tadelt, der lobt sich selbst.
(Polnisches Sprichwort)
Wenn es darum geht, andere zu tadeln, wird selbst ein Dummkopf schlau.
(Chinesisches Sprichwort)
Wenn einer gelobt wird, glauben es wenige, wenn er getadelt wird, alle.
(Bosnisches Sprichwort)
Tadeln können zwar die Toren, aber klüger handeln nicht.
(August Julius Langbehn)
Unbegründeter Tadel ist manchmal eine Form von Schmeichelei.
(Maria von Ebner-Eschenbach)
Was ich an meinem Nächsten tadle, das soll ich auch selber nicht tun.
(Herodot, Historien)
Laster, die man nicht tadelt, sät man.
(Deutsches Sprichwort)
Im Lobe ist mehr Zudringlichkeit als im Tadel.
(Friedrich Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse)
Ehe man tadelt, sollte man immer erst versuchen, ob man nicht entschuldigen kann.
(Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher)
Bitter ist der Tadel, aus dem wir beim besten Willen keinen Nutzen ziehen können.
(Maria von Ebner-Eschenbach)
Anerkennende Worte sind eine beliebte Einleitung für anschließenden Tadel.
(Lothar Schmidt)
Niemand tadelt uns so scharf, wie wir uns oft selbst verurteilen.
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