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Erhabne Großmama! Des Jahres erster Tag Erweckt in meiner Brust ein zärtliches Empfinden Und heißt mich ebenfalls sie jetzt so anzubinden mit Versen, die vielleicht kein Kenner lesen mag.
(Johann Wolfgang von Goethe, Gedicht des siebenjährigen Knaben Goethe)
Erhabner Großpapa, ein neues Jahr erscheint, Drum muß ich meine Pflicht und Schuldigkeit entrichten, Die Ehrfurcht heißt mich, hier aus reinem Herzen dichten, So schlecht es aber ist, so gut ist es gemeint.
(Johann Wolfgang von Goethe, Gedicht des siebenjährigen Knaben Goethe)
Fahr wohl du altes Jahr mit Freud und Leiden! Der Himmel schenkt ein neues, wenn er will.
(Annette von Droste-Hülshoff, Das geistliche Jahr 1820)
Trüber Blick ins Leben. Ewiges Entbehren harmonischer Freuden. Schwanken zwischen Ergebung und Mut.
(Sophie Mereau, Tagebücher, 01.Januar 1799)
O neues Jahr, du mußt noch viel erfahren; Kennst du nicht Krieg und Seuchen und Gefahren? Und meine liebsten Sorgen wohnen fern.
(Annette von Droste-Hülshoff, Das geistliche Jahr 1820)
Jeder hat Grund, den Beginn des neuen Jahres zu feiern: Er hat ja das alte überlebt.
(Lothar Schmidt)
Viel Glück zum neuen Jahre. Lassen sie uns dieses zubringen, wie wir das vorige geendigt haben, mit wechselseitiger Teilnahme an dem, was wir lieben und treiben.
(Johann Wolfgang von Goethe, Briefe, An Schiller, 03.Januar 1795)
Verkatert und verstimmt. Muß denn jeder Neujahrmorgen mit Katerstimmung beginnen?
(Franziska Gräfin zu Reventlow, Tagebücher, 01.Januar 1910)
Im neuen Jahr Glück und Heil, Auf Weh und Wunden gute Salbe! Auf groben Klotz ein grober Keil! Auf einen Schelmen anderthalbe!
(Johann Wolfgang von Goethe, Sprichwörtlich)
Gegrüßt, du neues Jahr mit deinen Freuden, Das Leben ist so süß, und wären's Leiden, Ach, alles nimmt man mit dem Leben gern.
(Annette von Droste-Hülshoff, Das geistliche Jahr 1820)
Ein neues Jahr erscheint, Drum muß ich meine Pflicht und Schuldigkeit entrichten.
(Johann Wolfgang von Goethe, Sprichwörtlich)
Nichts ist so aufrichtig wie der gegenseitige Zuruf: glückliches, neues Jahr! Denn der Wünschende schließt sich immer mit ein - es ist wie der Wunsch nach schönem Wetter.