Diese Seite enthält 1 -19 von -19- Aphorismen
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Das Gehirn kennt keine Scham.
(Jules Renard, Ideen, in Tinte getaucht)
(Soeren Kierkegaard, Der Begriff der Angst)
Das Schöne, auch in der Kunst, ist ohne Scham nicht denkbar.
(Hugo von Hofmannsthal, Buch der Freunde)
Die Scham wird dann peinlich, wenn man sie ablegen will.
(Emil Baschnonga)
Die Scham ist schnell verflogen, aber die Schulden sind lange nicht zurückgezahlt.
(Chinesisches Sprichwort)
Mit dem Kleid zieht das Weib auch die Scham aus.
(Herodot, Historien)
Wird man wohl vor Scham rot im Dunkeln?
(Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher)
Wo Scham ist, da ist Ehre.
(Deutsches Sprichwort)
Schamrot ist die beste Farbe.
(Deutsches Sprichwort)
Eitelkeit ist mächtiger als Scham.
(Maria von Ebner-Eschenbach)
Die Scham existiert überall, wo es ein "Mysterium" gibt.
(Friedrich Nitzsche)
Die Schuld verdoppelt sich, wer seines Vergehens sich nicht schämt.
(Publilius Syrus, Sentenzen)
Einem Mann ohne Scham kommt alles verdächtig vor.
(Chinesisches Sprichwort)
Die holde Scham, die Schönheit ist mir heilig.
(Friedrich Schiller, Die Braut von Messina)
Der Verlust von Scham ist das erste Zeichen von Schwachsinn.
(Sigmund Freud)
Die Angst in der Scham liegt darin, daß der Geist sich fremd fühlt.
(Gustave Flaubert, November)
Deiner selbst sollst du dich nicht schämen müssen.
(Altes Testament, Jesus Sirach 4, 20)
Leicher erträgt man das, was einen ärgert, als das, was einen beschämt.
(Titus Maccius Plautus, Pseudolus)
Geniere dich vor dir selbst, das ist der Anfang aller Vorzüglichkeit.
(Maria von Ebner-Eschenbach)
Aus Scham und Selbstsucht verbirgt jeder das Beste und Zarteste in seinem Inneren.
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