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So sind am Härtesten wir gequält: Im Reichtum fühlend, was uns fehlt.
(Johann Wolfgang von Goethe, Faust II)
Wer die Wahl hat, hat die Qual.
(Deutsches Sprichwort)
Nimm es als Vergnügen, und es ist Vergnügen! Nimm es als Qual, und es ist Qual!
(Indisches Sprichwort)
Liebe ist Qual, Lieblosigkeit ist Tod.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Am schmerzlichsten sind jene Qualen, die man frei sich selbst erschuf.
(Sophokles, König Ödipus)
Es ist der Wille zum Leben, der, durch das stete Leiden des Daseins mehr und mehr erbittert, seine eigene Qual durch das Verursachen der fremden zu erleichtern versucht.
(Athur Schopenhauer, Zur Ethik)
Glücklich, daß das Schicksal, das uns quälet, uns doch nicht verändern mag!
(Johann Wolfgang von Goethe)
Ich denke einen langen Schlaf zu tun, denn dieser letzten Tage Qual war groß.
(Friedrich Schiller, Wallensteins Tod)
Die wahre echte Liebe ist meist eine unglückliche Erscheinung, man quält sich selbst und wird von der Welt mißhandelt.
(Karoline von Günderode)
Soll ich vielleicht in tausend Büchern lesen, daß überall die Menschen sich gequält, daß hie und da ein Glücklicher gewesen?