Diese Seite enthält 1 -14 von -14- Aphorismen
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Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.
(Werner Roß)
(Jorge Luis Borges)
Immer noch haben die die Welt zur Hölle gemacht, die vorgeben, sie zum Paradies zu machen.
(Johann Christian Friedrich Hölderlin)
Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies erkennen zu geben, wenn wir aus ihm vertrieben sind.
(Hermann Hesse)
Das Leben ist eine Quarantäne für das Paradies.
(Karl Julius Weber, Democritos)
Es ist besser, in der Wüste wach zu sein, als in einem Paradies zu schlafen.
(Waldemar Bonsels)
Küsse sind das, was von der Sprache des Paradieses übrig geblieben sind.
(Joseph Conrad)
Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
(Jean Paul, Die unsichtbare Loge)
Der Leichenwäscher gibt keine Garantie für das Paradies.
(Afrikanisches Sprichwort)
Das Fatale am Paradies ist, daß man es nur im Leichenwagen erreichen kann.
(Sascha Guitry)
Im Paradies selber träfe man wohl einen an, den man nicht leiden kann.
(Conrad Ferdinand Meyer)
Mir gäb's keine größre Pein, wär' ich im Paradies allein.
(Johann Wolfgang von Goethe, Sprüche)
Wir sind unsere eigenen Teufel, wir vertreiben uns aus unserem Paradies.
(Johann Wolfgang von Goethe, Briefe)
Ein Augenblick, erlebt im Paradiese, wird nicht zu teuer mit dem Tod gebüßt.
(Friedrich Schiller, Dom Karlos)
Die menschlichen Paradiese halten nur so lange, wie man sich nicht mit ihnen niederläßt.
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