Man muß eine starke Kraft der Einbildung haben, um Mitleid haben zu können.
Diese "Weltbrand"-Seite beinhaltet 16 - 28 von - 28- Aphorismen zum Mitleid
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Aus dem Mitleid mit anderen erwächst die feurige, die mutige Barmherzigkeit; aus dem Mitleid mit uns selbst die weichliche, feige Sentimentalität.
(Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues)
(Friedrich Nietzsche)
Ich wollte, man würde einsehen, daß die Grenzen des Mitleids nicht dort liegen, wo die Welt sie zieht.
(Vincent van Gogh)
Nur der Tatenlose ist mitleidig.
(Oswald Spengler)
Mitleiden aber ist der tiefste Abgrund: so tief der Mensch in das Leben sieht, so tief sieht er auch in das Leiden.
(Friedrich Nietzsche)
Mitleidig ist die ganze Welt, sobald nicht Eigennutz das Urteil fällt.
(Karl Wilhelm Ramler)
Gewiss, Lügner haben ein so großes Bedürfnis zu lügen, daß man zuletzt Mitleid hat und ihnen hilft.
(Jules Renard)
Mitleid ist bei einem Menschen, der nach der Leitung der Vernunft lebt, an und für sich schlecht und unnütz.
(Baruch de Spinoza)
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Das Mitleid des Henkers liegt im sicheren Hieb.
(Ernst Jünger)
Das Mitleid ist die natürliche Grundlage für die soziale Tugend des tätigen Wohlwollens, aber keineswegs ist es selber Tugend.
(Friedrich Paulsen)
Es müßte doch so sein, daß jeder Mensch wenigstens eine Stelle hätte, wo man auch mit ihm Mitleid hätte.
(Fjodor M.Dostojewski)
Mitleid mit anderen ist geschickte Voraussicht jener Übel, die auch uns zustoßen könnten, also nur Mitleid mit uns selbst.
(Francois de La Rochefoucauld)
Mitleid ist nicht so zärtlich wie Liebe.
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