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Was lächerlich ist, ruft kein Lachen hervor.
(Ludwig Marcuse)
(Sully Prudhomme, Gedanken)
Treibt man etwas auf die Spitze, so übertreibt man und hat die Lächerlichkeit.
(Theodor Fontane, Effi Briest)
Der Erbfeind des Idealen ist die Lächerlichkeit.
(Jean Paul, Vorschule der Ästhetik)
Das Lächerliche ist die hinterlistigste Waffe der Gewohnheit gegen das Neue.
(Sully Prudomme, Gedanken)
Die gefährliche Klippe ist die Lächerlichkeit.
(Honoré de Balzac, Physiologie der Ehe)
Der Verständige findet fast alles lächerlich, der Vernünftige fast nichts.
(Johann Wolfgang von Goethe, Maximen und Reflexionen)
Lächerlichkeit entehrt mehr als Unehre.
(Francois de La Rochefoucauld)
Der Einfältige ist immer lächerlich; das gehört zu seinem Charakter.
(Jean de La Bruyère, Die Charaktere)
Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.
(Johann Wolfgang von Goethe, Maximen und Reflexionen)
Was ist lächerlich? Im Mondschein über den Schatten eines Laternenpfahls zu springen, in der Meinung, es sei ein Graben.
(Heinrich von Kleist, Briefe)
Lächerlich machen, was es nicht ist, heißt sozusagen schlecht machen, was gut war.
(Joseph Joubert)
Suchen Sie in allem und jedem das Lächerliche, und Sie werden es finden.
(Jules Renard, Ideen, in Tinte getaucht)
Das Alter, das den Menschen der Lächerlichkeit aussetzt, nimmt ihm zugleich auch das Gefühl für diese Lächerlichkeit.
Zutraulichkeit an der Stelle der Ehrfurcht ist immer lächerlich.
(Johann Wolfgang von Goethe)

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