Diese Seite enthält 1 -14        von -14- Aphorismen
Design, Construction and Copyright by Detlef Ziehm
Ich bin nicht, was ich bin.
(Novalis, Blütenstaub)
(William Shakespeare, Othello)
Immer mehr zu werden, was ich bin, das ist mein einziger Wille.
(Friedrich Schleiermacher, Monologen)
Ich bin der Meinung, daß man das eigene Ich, die innere Quelle, am besten in der Einsamkeit wiederfindet.
(Anne Morrow Lindbergh, Muscheln in meiner Hand)
Wer sein eigenes Ich erfahren will, der sollte nicht Theologe werden.
(Otto Dibelius)
Wo kein Du, ist kein Ich.
(Ludwig Feuerbach, Das Wesen des Christentums)
Ohne Zugang zum eigenen Ich kann man auch keinen Zugang zu anderen finden.
(Anne Morrow Lindbergh, Muscheln in meiner Hand)
Jedes Ich ist Persönlichkeit, folglich geistige Individualität.
(Jean Paul, Levana)
Für eines Mannes Handeln ist das eigene Ich ein dürftiger Ausgangspunkt.
(Francis Bacon, Die Essays)
Das Ich ist die Spitze eines Kegels, dessen Boden das All ist.
(Christian Morgenstern, Stufen)
Ich beneide alle Leute darum, nicht ich zu sein.
(Fernando Pessoa)
Wie seltsam es ist, wenn man Sehnsucht nach sich selbst hat.
(Jens Peter Jacobsen)
Wie Krankheit die Dimension des Ichs vergrößert.
(Charles Lamb)
So wie ich bin, bin ich mein eigen, mir soll niemand eine Gunst erzeigen.
(Johann Wolfgang von Goethe, Dichtung und Wahrheit)
Die höchste Aufgabe der Bildung ist, sich seines transzendentalen Selbst zu bemächtigen, das Ich seines Ichs zugleich zu sein.
[Zurück zum Alphabet]
[Zurück zu "I"]