Diese Seite enthält 1 - 8        von -8- Aphorismen
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Gefälligkeit schafft Freunde, Wahrheit Hass.
(Franziska Gräfin zu Reventlow, Tagebücher)
(August Strindberg, Der Sohn der Magd)
Ach, diese dumme Gefälligkeit, sobald jemand was will, sagt man ja.
(Terenz, das Mädchen von Andros)
Liebe begnügt sich nicht mit bloßer Gefälligkeit.
(Jean-Jaques Rousseau)
Nichts zieht den Undank so unausbleiblich nach sich wie Gefälligkeiten, für die kein Dank zu groß wäre.
(Gotthold Ephraim Lessing)
Aus Gefälligkeit werden weit mehr Schurken als aus schlechten Grundsätzen.
(Johann Gottfried Seume, Apokryphen)
Das Wie beim Vergeben von Gefälligkeiten und Wohltaten ist für die gefällige Wirkung beinah so wichtig wie das Was.
(Philipp Stanhope Earl of Chesterfiled, Briefe über die anstrengende Kunst, ein Gentleman zu werden)
Es ist nicht schlecht, seinem Nachbarn Gefälligkeiten zu erweisen, aber töricht, selber solche zu erheischen.
(Emil Gött, Zettelsprüche)
Nimm einen Gefallen an, und der Freund wird fordern, daß du dein Urteil über ihn verfäschst, daß du seine schlechten Taten und die schlechten Taten seiner Frau und seiner Kinder lobst.

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