Diese Seite enthält 1 - 5        von -5- Aphorismen
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Kann wohl Liebe, so scharf sie sieht, Gebrechen sehen?
(Jean de La Bruyère, Die Charaktere)
(Jean-Jaques Rousseau)
Keiner überschreitet die engen Grenzen der Menschheit: Alle haben ihre Gebrechen, bald im Kopfe, bald im Herzen.
(Baltasar Graciàn y Morales)
Die Gebrechlichen haben oft Fertigkeiten, deren ein ordentlich gebauter Mensch wo nicht unfähig, doch zu erlernen nicht entschlossen genug.
(Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbücher)
Heiter muß man die Gebrechen hinnehmen, die der Himmel schickt oder die Zeit herbeiführt.
(Joseph Joubert, Gedanken, Versuche und Maximen)
Seine kleinsten Vorzüge kann man nicht schnell genug entdecken, mit seinen Gebrechen hat man es nicht so eilig.

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