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Wenn ihr geboren werdet, seid ihr rosa. Krank werdet ihr grün, bei Kälte blau, aus Neid gelb. Und im Sommer tut ihr alles, um braun zu werden. UND IHR NENNT MICH FARBIG?
(Johann Wolfgang von Goethe, Maxime und Reflexionen)
(Ein "namenloser" Dunkelhäutiger)
Die Erfahrung lehrt uns, daß die einzelnen Farben besondere Gemütsstimmungen geben.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Bunt ist meine Lieblingsfarbe.
(Walter Gropius)
Was nützen mir die Farben, wenn ich nicht weiß, wie ich malen soll?
(Michel Eyquem de Montaigne, Die Essais)
Studieren färbt einen Menschen mehr als Zinnober und Kobaltblau.
(Chinesisches Sprichwort)
Farbenpracht blendet das Auge.
(Lao-tse, Dao-de-dsching)
Die Welt ist grau, und grau ist keine Farbe.
(Erich Kästner)
Die Farbe ist der Ort, wo sich unser Gehirn und das Weltall begegnen.
(Paul Cèzanne)
Will man sehr feine Dinge sichtbar machen, so muß man sie färben.
(Joseph Joubert)
Farben waren mir ein Glück und mir war es, als ob sie meine Hände liebten.
(Emil Nolde)
Es sind Harmonien und Kontraste in den Farben verborgen, die ganz von selbst zusammenwirken.
(Vincent van Gogh, Briefe)
Ich habe nichts dagegen, wenn man die Farbe sogar zu fühlen glaubt; ihr eigenes Eigenschaftliche würde nur dadurch noch mehr betätigt. Auch zu schmecken ist sie. Blau wird alkaisch, Gelbrot sauer schmecken. Alle Manifestationen der Wesenheiten sind verwandt.

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