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Vor dem Elend unserer Zeit dürfen wir nicht die Augen verschließen.
(Witta Pohl)
(Arthur Schnitzler, Zur Rechtslehre und Politik)
Auch in dem elendsten Dasein gibt es ein Häkchen, an das ein Faden des Heils sich anknüpfen könnte.
(Maria von Ebner-Eschenbach, Aphorismen)
Du zählst im Elend keinen Freund.
(Euripides, Elektra)
Es gibt nur ein Elend, und das ist Unwissenheit.
(Thornton Wilder)
Fasse deinen Mut zusammen! Es ist kein Elend in der Welt von beständiger Dauer.
(Adolf Freiherr von Knigge)
Wen auch immer du elend sehen wirst: Wisse, daß er ein  Mensch ist.
(Lucius Annaeus Seneca)
Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen.
(Lukian, Epigramme)
Es mehrt unendliche Trauer das Elend.
(Homer, Odyssee)
Elend ist der Begleiter von Schulden.
(Plinius de A., Naturkunde)
Die kleinen Miseren des Lebens helfen uns manchmal über sein großes Elend hinweg.
(Maria von Ebner-Eschenbach, Aphorismen)
Elend wäre die Welt, wenn du den Elenden nicht zu Hilfe kämest.
(Torquato Accetto)
Die Elenden haben kein Mitleid.
(Samuel Johnson, Briefe)
Die Betrachtung des menschlichen Elends aber macht den Weisen stets maßvoll.
(Jean-Jaques Rousseau, Emile)
Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.

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Aphorismen