Diese Seite enthält 1 -14 von -14- Aphorismen
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Mancher droht und hat selbst große Angst.
(Französisches Sprichwort)
Mancher droht und zittert vor Furcht.
(Deutsches Sprichwort)
Hunde, die bellen, beißen nicht.
(Deutsches Sprichwort)
Drohlärm ist Eselsgeschrei.
(Kaiser Friedrich II.)
Der Feige droht nur, wo er sicher ist.
(Johann Wolfgang von Goethe, Torquato Tasso)
Alle schüchternen Leute drohen gern, denn sie fühlen, daß Drohungen auf sie selber großen Eindruck machen würden.
(Charles de Secondat, Baron de La Brède et de Motesquieu)
Hab' ich das Recht zur Seite, schreckt dein Drohn' micht nicht.
(Sophokles, Philoktet)
Wer droht, macht dich nicht tot.
(Deutsches Sprichwort)
Nicht immer trifft der Bogen das, worauf er drohend zielt.
(Ecbasis captivi in belehrender Gestalt)
Spanne den Bogen, doch schieß den Pfeil nicht ab, lieber drohe, aber schlag nicht zu.
(Chinesisches Sprichwort)
Wer einen großen Stein aufhebt, zeigt damit an, daß er damit nicht werfen will.
(Persisches Sprichwort)
Wer nichts als drohen tut all Tag, da sorg nicht, daß er dich schlag.
(Sebastian Brandt)
Ach! nun wird mir immer bänger! Welche Miene! Welche Blicke!.
(Johann Wolfgang von Goethe, Der Zauberlehrling)
Wir können durch Liebe und Wohlwollen leicht bestochen werden, vielleicht zu leicht, aber durch Drohungen ganz gewiß nicht.
(Otto von Bismarck)
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