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(Marie Luise Kaschnitz)
Der Dichter ist das Herz der Welt.
(Joseph von Eichendorff)
Der Dichter ist das Sprachrohr der Sprachlosigkeit seiner Zeit.
Der Dichter ist Gestalter und Bewahrer aus innerer Notwendigkeit.
(Arthur Schnitzler)
Auf die Masse soll und muß jeder Dichter wirken, mit der Masse nicht.
(Franz Grillparzer)
Der Dichter ist überflüssig in der technischen wie in der ökonomischen Welt - das macht sein Elend und seine Größe aus.
(Ernst Jünger)
Der echte Dichter ist allwissend - er ist eine wirkliche Welt im Kleinen.
(Novalis)
Ein Dichter, der einen Menschen kennt, kann hundert schildern.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Ein großer Dichter ist ein Mensch, der sich nicht schämt.
(Knut Hamsun)
Die Dichter sind gegen ihre Erlebnisse schamlos: Sie beuten sie aus.
(Friedrich Nietzsche)
Die Dichter schreiben für die Dichter wie die Geologen für die Geologen.
(Sully Prudhomme)
Der Maler verleiht der Gestalt Seele, der Dichter dem Gefühl und Gedanken Gestalt.
(Chamfort)
Dichterleben: große Worte, kleine Brötchen.
(Hanns-Hermann Kersten)
Je mehr ihm das Leben entglitt, desto mehr wurde er Dichter.
(Wilhelm Raabe)
In der Vorstellung des Dichters überrascht uns die Welt.
(Reiner Kunze)
Impotente Dichter haben mehr Zeit, Liebeslyrik zu schreiben.
(Gabriel Laub)

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