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Was immer ein endliches Wesen begreift, ist endlich.
(Michel Eyquem de Montaigne, Die Essais)
(Thomas von Aquin)
Nicht alle lebendigen Dinge sind leicht zu begreifen.
(Fjodor M.Dostojewski)
ALLES ist kunst, was als kunst begriffen wird.
(Timm Ulrichs)
Alles ist einfacher, als man denken kann, und zugleich verschränkter, als zu begreifen ist.
(Johann Wolfgang von Goethe, Maximen und Reflexionen)
Unser Begreifen ist Schaffen; seien wir doch selig in diesem Bewußtsein.
(Christian Morgenstern, Stufen)
Begreifen - geistiges Berühren.
Erfassen - geistiges Sichaneignen.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Ganz begreifen werden wir uns nie, aber wir werden und können uns weit mehr als begreifen.
(Novalis, Blütenstaub)
Es gehört immer etwas guter Wille dazu, selbst das Einfachste zu begreifen, selbst das Klarste zu verstehen.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Um zu begreifen, daß der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.
(Johann Wolfgang von Goethe, Maximen und Reflexionen)
Wer alles bei den Menschen begreifen wollte, der müßte alles angreifen. Aber dazu habe ich zu reinliche Hände.
(Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra)
Wenn wir alles, was wir nicht begreifen, für bedeutungslos erklären, so liegt darin eine gefährliche und folgenschwere Dreistigkeit.
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