Diese Seite enthält 1 - 11        von - 11 - eigenen Aphorismen
Design, Construction and Copyright by Detlef Ziehm, 10.05.2006
Übel :
Das grösste Übel unserer Zeiten ist, dass niemand mehr still in seiner stillen Kammer sitzen kann, ohne dass ihm vor lauter Einsamkeit übel wird.
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Vater :
Ein guter Vater baut goldene Brücken für all seine Söhne, um nicht einem von ihnen nur das Schwarze Bergbaugrubengold unter'm Fingernagel hinterlassen zu wollen.
Dressur :
Bei Hundebesitzern darf man sich getrost fragen, wer eigentlich wen an der Leine herumführt.
Duft :
Die meisten Blumen sind verduftet, weil sie nicht mehr duften.
Durchschauen :
Der Bürger von heute ist leicht durchschaubar, weil er gläsern gemacht wurde.
Durchsetzen :
Durch Setzen hat man noch niemandem bewiesen, dass man grösser ist als er.
Reisser :
Entwerter von Eintrittskarten.
Geldfälscher :
Ein Staatsfeind, der gerne mit Blüten verduftet.
Terrasse :
Eine mediterran gestaltete Terrasse lässt die Blicke sehr heimverbunden schweifen.
Ziergräser :
Haben den Vorteil, dass sie nicht gemäht werden müssen.
Eigentümer :
Gewisse Hauseigentümer müssen jede Pflanze fünfmal im Portemonnaie umdrehen, bevor sie sie anschaffen können - das unterscheidet sie grundlegend von gewissen Mietern.

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